Suchtmedizin im Rahmen der Psychotherapie in München – Privatpraxis

Suchterkrankungen sind keine Frage des Willens – sie sind komplexe psychische Erkrankungen mit tiefen biografischen, emotionalen und sozialen Wurzeln. In meiner Privatpraxis begleite ich Menschen, die sich aus einer Abhängigkeit lösen möchten oder die Kontrolle über ihren Konsum wiedergewinnen wollen – psychotherapeutisch, ohne Medikamentengabe.
Typische Fragestellungen
- Alkohol– und Medikamentenabhängigkeit
- Cannabiskonsum und andere Substanzen
- Verhaltenssüchte (z. B. Arbeitssucht, digitale Medien, Glücksspiel)
- Rückfallprävention und Stabilisierung nach Entzug
- Begleitende Behandlung bei Angst, Depression oder Trauma als Suchtursache
Für wen ist dieses Angebot geeignet?
- Menschen, die ihren Konsum reflektieren und verändern möchten
- Personen nach einem stationären Entzug, die psychotherapeutische Weiterbehandlung suchen
- Menschen, bei denen Sucht und psychische Erkrankung (Angst, Depression, Trauma) zusammen auftreten
- Angehörige, die Orientierung und Unterstützung suchen
Mein Vorgehen
Diagnostik
- Tiefenpsychologische Exploration der Suchtursachen
- Biografische Zusammenhänge erkennen
- Auslöser und Muster identifizieren
- Begleitende Störungen einbeziehen (Angst, Depression, Trauma)
Methode
- Ressourcenarbeit und Krisenintervention
- Rückfallprävention und Umgang mit Rückschlägen
- Alltagsstrategien und Verhaltensalternativen entwickeln
Therapie
- Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
- Systemische Betrachtung: Familie, Partnerschaft, Umfeld
- Nachhaltige Stabilisierung ohne Medikamentengabe
- Begleitung auf dem Weg in ein suchtfreies Leben
Kosten & Erstattung (Privat/Beihilfe/Selbstzahler)
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten je nach Tarif. Selbstzahlerinnen und Selbstzahler erhalten eine transparente Rechnung. Gern besprechen wir vorab die voraussichtlichen Konditionen.
Standort & Kontakt
Die Praxis liegt zentral in München mit guter ÖPNV-Anbindung. Alle Informationen zu Anfahrt und Kontakt finden Sie auf der Kontaktseite.
Häufige Fragen (FAQ)
Ja, Angehörigengespräche sind auf Wunsch möglich. Suchterkrankungen betreffen immer auch das familiäre und soziale Umfeld. In Angehörigengesprächen besprechen wir, wie Sie die betroffene Person unterstützen können, ohne sich selbst zu überlasten – und wie Sie mit eigenen Belastungen und Gefühlen wie Hilflosigkeit, Erschöpfung oder Schuldgefühlen umgehen können.
Nein, Sie können sich jederzeit direkt an die Praxis wenden – eine Überweisung ist nicht erforderlich. Als Privatpraxis arbeite ich auf Basis der GOÄ-Abrechnung, die von privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen in der Regel erstattet wird. Gerne klären wir vorab, welche Konditionen für Sie gelten.
Ja, Videosprechstunden sind nach Absprache möglich. Gerade bei Suchtthemen kann die Möglichkeit, von zu Hause aus an der Therapie teilzunehmen, eine niedrigschwellige und hilfreiche Option sein. Ob dieses Format therapeutisch sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam nach dem Erstgespräch.
